Spatenstich

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Berlin im März 2017. Nach langem Leerstand passiert in Potsdam an der Ecke Berliner Straße/Behlertstraße endlich wieder etwas. Denn bereits ab Herbst 2017 soll die traditionsreiche Villa unter dem Namen „Palais Ritz“ in neuem Glanz erstrahlen. Mit dem Kauf des Gebäudes und den darauffolgenden Umbauarbeiten erfüllte sich KU64-Zahnarzt Dr. Stephan Ziegler, selbst Potsdamer, einen Herzenswunsch. Was der Investor plant und weshalb die Potsdamer von dem Einzug profitieren, beantwortet Visionär Ziegler in folgenden Fragen.

1) Warum expandieren Sie nach Potsdam und wie kamen Sie an das Objekt?
„Die Idee stand eigentlich schon lange im Raum. Ich wohne seit über 20 Jahren hier, aber leider gab es bislang keine adäquaten Angebote und Gelegenheiten vor Ort zu investieren. Von dem Verkauf der Villa habe ich dann per Zufall erfahren. Bei einem Besuch eines Potsdamer Kollegen sah ich in seinem Zahntechniklabor das Pappmodell der Villa. Zu meiner Überraschung stand sie zum Verkauf und ich schlug sofort zu. Innerhalb von 14 Tagen war ich der neue Besitzer, erst danach klärte sich die Finanzierung. Ich war einfach optimistisch und hatte die Vision von einem Ärztehaus genau vor Augen. Zum Glück überzeugte mein Konzept auch die Banken, sodass der Traum langsam zur Realität wird.“

2) Wie sieht Ihr Konzept aus?
„Wir bieten keine weitere Bohrstube, sondern setzen unseren Fokus auf ein ganzheitliches Prophylaxe-Konzept zur aktiven Vorbeugung von Karies und Zahnfleischerkrankungen. Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass Vorsorge zum besten Schutz gehört, denn nur so lassen sich Folgeerkrankungen, die zu Zahnverlust oder Schlimmerem führen, im Keim ersticken. Darüber hinaus liegt unsere Stärke in der Ästhetik und den innovativen Gesamtlösungen. Das heißt, wir gestalten ein individuelles Lächeln – mit allem, was dazugehört – wenn medizinisch nötig, auch komplett neu. Dazu arbeiten wir mit den modernsten Technologien und professioneller Software. Patienten haben beispielsweise mit dem Digital Smile Design, kurz DSD, bereits vorab die Möglichkeit, das spätere Ergebnis ihrer neuen Zahnsituation zu sehen und zu erleben. Wie es funktioniert? Ganz einfach: Gemeinsam mit einem Dentaldesigner wird das neue Lächeln am Computer entworfen und ein sogenanntes Wax-up, also eine Art Probemaske zum Herausnehmen, hergestellt. Das Ergebnis wird anschließend in einem Fotoshooting oder wahlweise auf Video festgehalten und motiviert Patienten, den notwendigen Behandlungsschritt zu gehen. Besonders ängstliche Personen profitieren von dieser technischen Visualisierung. Aber das ist noch nicht alles. Während wir mit unserem Know-how und professionellem Team das oberste Stockwerk beziehen, bleibt im Erdgeschoss Platz für vier weitere Fachrichtungen. Hier kann ich mir sehr gut einen HNO-Arzt, Gynäkologen, Orthopäden, Allgemeinmediziner oder auch Internisten als Ergänzung vorstellen. Fest steht allerdings die innovative Idee einer Apotheke mit Drive-in-Schalter. Kunden fahren hierzu in die Berliner Straße hinein und kommen in der Behlertstraße wieder heraus – das überzeugte sogar den zuständigen Denkmalpfleger.“

3) Wird die Praxis in Potsdam eine Kopie der Praxis am Ku’damm sein?
„Nein. Zwar setze ich ebenfalls auf die Philosophie des Healing-Architecture-Prinzips, aber in dem ‚Palais Ritz‘ mit anderer Ausrichtung. Mir schwebt eine Mischung aus alt und modern vor, ganz im Stil der klassizistischen Villa, die von außen ihre denkmalgeschützte Fassade und somit den charakteristischen Charme behält, aber im Inneren in neuem Gewand erscheint. Hierzu bin ich unter anderem im Gespräch mit Designer Wolfgang Joop, der sich bereits einen ersten Eindruck direkt vor Ort verschafft hat. Zukünftige Patienten können sich pünktlich zur Eröffnung auf Joops Biedermeiermöbel und eventuell ebenfalls auf sein Farbkonzept freuen. Weitere Planungen zum Interieur stehen aber noch aus, hier lasse ich mich gerade von unterschiedlichsten Designern inspirieren. Natürlich haben künftige Praxispartner Mitspracherecht. Ich freue mich jetzt schon auf das Endergebnis.“
4) Gibt es demnächst weitere Standorte? „Das wird sich zukünftig zeigen. Ich warte erst einmal ab, wie sich das Projekt in Potsdam entwickelt, bevor ich meine Fühler nach neuen Objekten ausstrecke.“

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